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Lindner,  Richard

Maler und Graphiker

geboren: 1901 in Hamburg, gestorben: 1978 in New York

Die Mutter von Richard Lindner war Amerikanerin.

Richard Lindners düster-erotische Darstellungen von Figuren sind oft im Zusammenhang mit der Pop Art gesehen worden, aber seine literarischen und autobiographischen Entwürfe beweisen einen eigenen Stil. 

Er studiert 1922-1924 an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg und 1925-1927 an der Akademie in München. Nach einem Jahr in Berlin (1927/28) kehrt er nach München zurück, wo er künstlerischer Direktor eines großen Verlagshauses wird. 

1933 flieht er vor den Nazis aus Deutschland und lässt sich in Paris nieder. 1941 wandert er in die USA aus, deren Staatsbürgerschaft er 1948 erwirbt. Er arbeitet zunächst erfolgreich als Zeitschriften- und Buchillustrator (>Harper's Bazaar~, >Vogue<) r. Lindners reifer Stil tritt erst seit 1952 in Erscheinung, als er seinen Beruf als Werbegraphiker aufgibt und am Pratt Institute in Brooklyn, New York, zu unterrichten beginnt. Lindners korpulente Gestalten haben als charakteristische Merkmale festumrissene Flächen in lebhaften Farben und abgeflachte, aus dem Synthetischen Kubismus entwickelte Formen. Gleichzeitig entstehen seine Idolhaften, an Maschinen erinnernden Großstadtfiguren, der Pop Art Nahe, und verweisen in ihrer grellen Buntheit und Aggressivität auf Elemente der modernen Werbung. Seine Darstellungen lasziv-tyrannischer Frauen und unglücklicher Kinder versteht er als allegorischen Kommentar auf die heutige Gesellschaft. 

Nach seiner ersten Einzelausstellung 1954 in der Betty Pasons Gallery in New York stellt er meist in Europa und vor allem in Deutschland aus und beteiligt sich an mehreren Gruppenausstellungen, darunter 1968 und 1977 an der 1968 Documenta 4 in Kassel  und 1977 Documenta 6 in Kassel.

April 1974- Richard Lindner: Interview in Art International

LITERATUR UND KUNSTAUSSTELLLULNGEN 

1949  Amberg, G. -  Richard Lindner·. in ·Graphics·. S, Nr.25. 

1961 London  Tillim. S.: ·Richard Lindner, 

1965 Galerie Claude Bernard, Paris  (Ausstellungs-Katalog)

1965 Galleria II fante di Spade. Rom and Galleria Galatea, Turin.  (Ausstellungs-Katalog).

April 1966 Borsick. H.: ·His Art neither Pop nor Op but Richard Lindner·. in ·Cleveland Plain Dealer·, 

1968 Richard Lindner, mit Essays von R.-G. Dienst, R. Penrose, W. Schmied. S.Tillem und R. Wedewer. Städtisches Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen  (Ausstellungs-Katalog)

1968 Documenta 4 in Kassel 

1968 Kästner-Gesellschaft. Hannover, 

1968 Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden. 

1968 Haus am Waldsee, Berlin, University of California. Berkeley. 

1969 Ashton, D.: Richard Lindner, New York 

1969 Ashton, D.: Dienst. R.-G.: Richard Lindner, Stuttgart 

1970 Ashton, D.: Richard Lindner,. New York 

1971 Spencer A. Samuels Gallery. New York (Ausstellungs-Katalog)

1974  Ashton. D.: >Richard Lindner,·. New York 

1974 Jouffroy, A.: ·Le grand jeu de 

1974 Richard Lindner<, in ·XXe Siecle<, 42, , 5.33-44

1974 Spies. W.: in AK ·Richard Lindner·. Städtische Kunsthalle. Düsseldorf 

1974/75 Staber, M.: ·Symbolfiguren ans Land der Malerei gezogen. Zum Werk von Richard Lindner·. in. Kunstnachrichten·. 11,  5.37-43.

1974 Richard Lindner.<, Kunsthalle, Nürnberg  (Ausstellungs-Katalog). 

1974 Richard Lindner<, Kunsthaus, Zürich  (Ausstellungs-Katalog)

1975 Kramer, H.: ·Richard Lindner<, Berlin. 

1975 Frankfurt am Main und Wien (mit Bibliographie)

1975 Spies, W.: in Ausstellungs-Katalog ·Richard Lindner

1977 Documenta 6 in Kassel 

1979 Foundation Maeght, Saint Paul de Vence

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